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HEAD GENUIT STIFTUNG - Gemeinsam gegen Schmerz
VERBESSERUNG DER LEBENSQUALITÄT: EIN ZIEL - ZWEI WEGE
Verminderung der Lärmbelästigung durch zeitgemäße technische Verfahren:
Paradigmenwechsel in der Entwicklung
  • Die steigende Belastung durch Verkehrs- und Nachbarschaftslärm ist heute eine der stärksten Umweltbeeinträchtigungen unserer Gesellschaft.
  • Die derzeitigen Erkenntnisse über das menschliche Geräuschempfinden werden bei der Produktgestaltung erfolgreich genutzt. Jedoch finden bei Fragen der Lärmbelästigung lediglich einfache Schalldruckpegelmessungen, welche das Geräuschempfinden nur eingeschränkt wiedergeben, Verwendung.
  • Ausbau der Erkenntnisse aus der Psychoakustik: Für die Geräuschbeurteilung sind über den Schalldruckpegel hinaus psychoakustische Merkmale wie Lautheit, Schärfe, Rauigkeit, Tonalität sowie kognitive Aspekte zu etablieren.
Entwicklung und Förderung neuer Ansätze im Bereich der Schmerztherapie:
Perspektivenwechsel bei der Therapie
  • Krankheit und Schmerz werden nicht als Störfaktoren verstanden, sondern als Bestandteil des Lebens.
  • Gesundheit ist nicht nur Abwesenheit von Krankheit, sondern auch die Fähigkeit und Bereitschaft, sich den eigenen Anlagen entsprechend mit den jeweiligen Gegebenheiten auseinanderzusetzen.
  • Der Schwerpunkt diagnostischer und therapeutischer Interventionen liegt nicht auf den körperlich-seelischen Mängeln des Betroffenen, sondern auf dessen Fähigkeiten und Stärken, sowie dem Potential von Körper und Persönlichkeit.
  • Die Frage nach den Defiziten tritt zurück, die Aufmerksamkeit richtet sich auf die persönlichen Ressourcen.
Die HEAD-Genuit-Stiftung fördert:
  • Personen, Projekte sowie Einrichtungen aus Wissenschaft und Forschung,
    • die sich für eine verbesserte akustische Umwelt einsetzen
    • die sich für eine patienten- und gesundheitsorientierte Schmerztherapie einsetzen.
  • Die Entwicklung technischer Verfahren, die die Lärmbelästigung eindämmen.
  • Die Weiterentwicklung des psychoakustischen Ansatzes.
  • Die Entwicklung therapeutischer Einstellungs- und Verhaltensweisen, um die gesunden Anteile des Patienten zu aktivieren und zu stärken.
  • Die individualisierte Therapie, die an der Person und Situation der Schmerzpatienten orientiert ist.